Über ZEMET.

Warum es ZEMET. gibt

ZEMET. ist Allgäuer Dialekt für „zusammen" — und genau so haben wir die Software gebaut: nicht Insellösungen, die man mühsam verbindet, sondern ein System von Anfang an. Das hier ist die Geschichte dahinter.

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Dominik
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Niki
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Zwei Trainer, ein Problem

Dienstagabend, 18:45 Uhr. Training in zehn Minuten. Und statt Bälle aufzupumpen, sitzen wir am Handy: eine WhatsApp-Gruppe mit 22 ungelesenen Nachrichten, eine Excel-Liste mit den Startgeldern vom letzten Turnier, ein Zettel mit den Beitragsrückständen, den uns die Kassiererin in die Hand gedrückt hat.

Wir sind beide seit vielen Jahren Trainer — Fußball und Volleyball, vom Bambini-Team bis zur Erwachsenenmannschaft. Und wir kennen dieses Gefühl zu gut: Der Sport, für den man eigentlich brennt, wird zur Nebensache, weil man Vereinsverwaltung nebenbei mitmacht. Nicht, weil man das wollte — sondern weil es niemand anderen gibt, der es macht.

Beruflich bringen wir genau das mit, was uns diesen Zustand besonders schwer ertragen ließ: Dominik R. hat beruflich mit Software zu tun und denkt in Systemen. Dominik S. kommt aus Lean- und Qualitätsmanagement und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Prozesse schlanker zu machen. Wenn man täglich beruflich Prozesse hinterfragt und Software baut, dann fällt es einem im eigenen Verein doppelt auf, wie viel unnötiger Umweg in der Vereinsarbeit steckt.

Der Punkt, an dem es zu viel wurde

Es gab nicht den einen dramatischen Moment. Es war eher die Summe: die dritte App, die man installieren musste, um Anwesenheiten zu erfassen. Die gefühlt hundertste Nachfrage, ob der Mitgliedsbeitrag schon abgebucht wurde. Die Trainingsplanung, die man sich mühsam aus drei verschiedenen Quellen zusammensuchen musste, weil es keinen sauberen Katalog gab, der zum eigenen Verband passte.

Irgendwann saßen wir da und haben uns gefragt: Warum gibt es für Mehrspartenvereine eigentlich kein System, das das alles kann — Training, Mitgliederverwaltung, Beitragseinzug, Kommunikation — ohne dass man fünf Tools gleichzeitig bedienen muss? Warum ist entweder die Trainer-Seite gut gelöst oder die Verwaltung, aber nie beides zusammen?

Es gab keine gute Antwort. Also haben wir angefangen, sie selbst zu bauen.

Auf dem TrainingsplatzFoto folgt

Vom Frust zum Produkt

Aus zwei Trainern wurden zwei Gründer. Was als Wunschliste auf einem Notizzettel begann — „Das würde uns das Leben leichter machen" — wurde zu ZEMET.: einer Plattform, die aus der Vereinspraxis heraus entstanden ist, nicht am Reißbrett.

Jede Funktion, die wir bauen, testen wir an einer einfachen Frage: Hätte uns das an einem Dienstagabend um 18:45 Uhr geholfen? Der kostenlose Trainer- und Mitglieder-Bereich, damit jeder Coach sofort loslegen kann, ohne erst den Vorstand überzeugen zu müssen. Die vollständige Vereinsverwaltung mit SEPA-Beitragseinzug, für die Vereine, die genau dieses Chaos aus Excel-Listen und Zettelwirtschaft endlich hinter sich lassen wollen. Trainingsinhalte, die an echten Verbandsvorgaben ausgerichtet sind, statt generischer Übungssammlungen.

Nicht nur Trainer, sondern auch Vereinseltern

Was uns antreibt, ist nicht nur unsere Zeit auf der Trainerbank. Wir erleben den Verein auch von der anderen Seite: als Väter, deren eigene Kinder selbst im Verein aktiv sind — auf dem Fußballplatz, dem Tennisplatz, in der Turnhalle, beim Tanzen. Wir kennen also beide Rollen: den Trainer, der abends die Anwesenheitsliste sucht, und den Elternteil, der auf eine klare Info wartet, wann das nächste Training ist oder ob der Beitrag schon abgebucht wurde.

Genau dieser Doppelblick — Trainer und Eltern gleichzeitig — ist Teil dessen, was ZEMET. prägt. Wir bauen keine Software für eine anonyme Zielgruppe. Wir bauen sie für Familien wie unsere eigene, für Vereine, in denen wir selbst stehen.

Trainerbank & Tribüne — beide PerspektivenFoto folgt

Für Vereine, von Leuten, die im Verein stehen

Wir bauen ZEMET. nicht für einen abstrakten Markt. Wir bauen es für die Trainerin, die zwanzig Minuten vor dem Training noch die Anwesenheitsliste sucht. Für den Kassierer, der Beitragsrückstände nicht mehr einzeln nachtelefonieren will. Für den Vorstand, der endlich einen Überblick über alle Abteilungen haben möchte, ohne fünf verschiedene Systeme zu pflegen.

Das ist der Unterschied, wenn Menschen, die selbst auf dem Platz standen, die Software für den Platz bauen.